Casein in Nasentropfen – ein Erfolg

Heute gibt es eine kleine Erfolgsgeschichte.

Vor einiger Zeit hatte ich über einen Allergieanfall unseres Sohnes berichtet, den er nach der Gabe der „braunen Nasentropfen“, Rhinoguttae pro infantibus, bekam (hier der Beitrag). Der Hersteller dieser Nasentropfen sah keine Notwendigkeit, den Hinweis auf enthaltenes Casein auf der Packungsbeilage zu vermerken – was mich sehr ärgerte. Deshalb meldete ich den Fall an das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte. Nach einigem Hin und Her nahm das BfArM eine Risikobewertung vor und „empfahl“ dem Hersteller daraufhin, alle Inhaltsstoffe eindeutig zu deklarieren.

Und siehe da: Auf der Packung steht jetzt, dass der Wirkstoff aus Kuhmilcheiweiß hergestellt wird!

Das ist doch ein Erfolg und hilft hoffentlich, weitere Allergieanfälle bei anderen Kuhmilchallergikern zu verhindern.

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